Seit dem Schuljahr 2005/06 gibt das Statistische Bundesamt eine eigenständige Publikation mit umfangreichen Daten über Schulen in freier Trägerschaft heraus. Inzwischen liegt diese für das Schuljahr 2013/14 vor.

Die Ergebnisse sind kostenfrei im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de abrufbar: Fachserie 11, Reihe 1.1. Private Schulen

Zitat:

"In den letzten Jahren ist das Interesse an Privatschulen deutlich angestiegen. Das Privatschulwesen in Deutschland hat faktisch eine angestammte und keineswegs unbedeutende Rolle und zwar vor allem als Kompensation für Lücken im staatlichen Angebot und als Ausgleich für subjektiv empfundene Strukturmängel der öffentlichen Schulen.
Die Definition von Privatschulen ist in den jeweiligen Landesschulgesetzen festgelegt. In der Regel können Privatschulen von natürlichen sowie von juristischen Personen des privaten und des öffentlichen Rechts (wie zum Beispiel von Kirchen) errichtet und betrieben werden.

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Von den rd. 10,9 Mill. Schülerinnen und Schülern in Deutschland im Jahr 2013 besuchte rd. jeder 11. eine Privatschule
(rd. 969 Tsd.). In den einzelnen Ländern gab es deutliche Unterschiede bei den Anteilen der Privatschüler/-innen, die Spanne reicht von 4,2% in Schleswig-Holstein bis zu 13,8% in Sachsen. Dies dürfte zum großen Teil auf unterschiedliche schulrechtliche Regelungen zurückzuführen sein.

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Von den rd. 238 Tausend Schülern/-innen privater beruflicher Schulen befanden sich im Jahr 2013 die meisten (42,9%) in Berufsfachschulen, gefolgt von Fachschulen (26,2%) und Teilzeit-Berufsschulen (16,5%). In Mecklenburg-Vorpommern ist mit 80,5% der Schüler/-innen in privaten Berufsfachschulen der Anteil am Höchsten, während Bremen keine privaten Berufsfachschulen hat und im Saarland die Quote auch nur bei 3,2% liegt. Bei den privaten Teilzeit-Berufsschulen liegt der Anteil der Schüler/-innen in Bremen bei 65,3%, wobei Niedersachen nur 1,0% der Schüler/-innen private Teilzeit-Berufsschulen besuchen. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben keine privaten Teilzeit-Berufsschulen. Diese Unterschiede sind z.T. auf die unterschiedlichen Gegebenheiten des Bildungssystems der einzelnen Bundesländer zurückzuführen."